Eine Auktion der anderen Art

Eine Auktion der anderen Art sind so genannte Rückwärts Auktionen. Bei dieser Auktion gewinnt nicht das Höchstgebot, wie man es von traditionellen Auktionen kennt, sondern das Niedrigstgebot. Dieses ungewöhnliche Auktionsverfahren gewinnt immer mehr Anhänger, denn die Chancen, ein echtes Schnäppchen zu Centpreisen zu ersteigern liegen wesentlich höher als bei herkömmlichen Auktionen. Man fragt sich zu Recht, wo liegt der Haken bei einer solchen Auktion?Es gibt keinen, denn das System bei diesen Auktionen funktioniert ganz einfach. Bei einer Rückwärts Auktion muss der Interessent Bietpunkte kaufen, um an dem Gebotsverfahren teilnehmen zu können. Über den Erwerb von Bietpunkten finanziert sich das Auktionshaus und mit dem Erlös wird auch der Verkäufer bezahlt, der seine Ware in diesen Auktionen anbietet. Für diese Art von Auktion ist entscheidend, wie viele Bieter an der Versteigerung teilnehmen. Je mehr Bieter ein Gebot abgeben, umso höher steigt der Umsatz an Bietpunkten. Das ist entscheidend für den Verkäufer, denn mit dem Niedrigstgebot allein könnte er es sich nicht leisten, seine Neuware auf diesen Auktionen an zu bieten. Für den Bieter allerdings übt die Rückwärts Auktion einen ungeheuren Reiz aus.Letztendlich sind solche Auktionen ein Glücksspiel, bei denen man nur hoffen kann, als einziger Bieter mit dem niedrigsten gebot die Auktion zu gewinnen. Natürlich sind solche Auktionen rechtlich abgesichert. Man kann tatsächlich mit etwas Glück hochwertige Artikel ersteigern, die tausendfach unter dem Original Verkaufspreis liegen. Die Investition in Bietpunkte, die vom Preis her von Auktion zu Auktion variieren sind ein Mindesteinsatz, der sich äußerst gewinnbringend auszahlen kann.

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